FDM - Informationen und Werkzeuge
Forschungs- und Innovations-Datenmanagement ist ein sich kontinuierlich entwickelndes Feld. Neue Ideen entstehen, die sich in neuen Informationen und neuen Werkzeugen manifestieren. Diese Seite bietet Ihnen Links zu aktuellen Informationen und Werkzeugen für das Forschungsdatenmanagement.
Allgemeine Informationen
- forschungsdaten.info
Die Webseite von forschungsdaten.info ist das deutschsprachige Informationsportal zu Forschungsdatenmanagement (FDM). Mit praxisnahen thematischen sowie fächerzentrierten Artikeln führt die Seite ins Forschungsdatenmanagement ein. Redaktionell wird die Plattform von einem überregionalen Team von FDM-Spezialistinnen und -Spezialisten betreut.
- Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg
Das Projekt bwFDM koordiniert verschiedene FDM-Aktivitäten in Baden-Württemberg und stellt weitere und aktuelle Informationen zum Forschungsdatenmanagement zur Verfügung.
- NFDI - Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur e.V.
Die NFDI koordiniert FDM-Aktivitäten auf nationaler Ebene.
- EOSC - European Open Science Cloud
EOSC koordiniert die Aktivitäten zur Schaffung eines Europäischen Datenraums für die Wissenschaft.
Werkzeuge
Erstellung eines Forschungsdatenplan (DMP)
Eine frühzeitige und systematische Planung des Innovations- oder Forschungsdatenmanagements (FDM) ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Innovations- und Forschungsvorhaben. Zur Unterstützung dieses Prozesses steht mit dem Open-Source-Projekt "Research Data Management Organiser (RDMO)" ein webbasiertes Werkzeug zur Verfügung, das Forschende bei der Planung, Organisation und Dokumentation des Forschungsdatenmanagements während des gesamten Projektzyklus begleitet.
Der RDMO ermöglicht mit einem strukturierten Fragenkatalog die Erstellung strukturierter Datenmanagementpläne (DMPs), die an die spezifischen Anforderungen von Förderorganisationen und wissenschaftlichen Institutionen angepasst werden können. In einem DMP wird systematisch beschrieben, wie Forschungsdaten erhoben, gespeichert, gesichert, dokumentiert, geteilt und langfristig archiviert werden.
Durch die Möglichkeit, erstellte Datenmanagementpläne in verschiedene Exportformate (z. B. PDF, DOCX, XML) zu überführen, wird die Integration in Antrags- und Berichtssysteme von Fördergebern (z. B. DFG, BMBF, EU) erheblich erleichtert.
Erstellen Sie Ihren Datenmanagementplan über den RDMO-Dienst von forschungsdaten.info und profitieren Sie von einer fundierten, standardisierten Unterstützung bei der Planung Ihres Forschungsdatenmanagements.
Das Metadaten-Schema von DataCite
Ein zentrales Ziel der FAIR-Prinzipien ist die Standardisierung von Metadaten, damit Forschungsdaten auffindbar, interoperabel und wiederverwendbar sind.
Das DataCite Metadata Schema bietet hierfür einen international anerkannten Rahmen zur einheitlichen Beschreibung von Forschungsdaten.
Es definiert Felder wie Titel, Autor:innen, Förderer, Publikationsjahr, Identifier oder Ressourcentyp, die eine konsistente und zitierfähige Dokumentation von Forschungsdaten ermöglichen.
Die Bedeutung aller Felder des DataCite Metadata Schemas ist auf der Dokumentations-Webseite abrufbar.
Der Terminologie Service der NFDI
Der TIB Terminology Service trägt wesentlich zur Umsetzung der FAIR-Prinzipien im Forschungsdatenmanagement bei. Durch die Nutzung standardisierter Begriffe werden Forschungsdaten besser auffindbar (Findable), interoperabel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable).
Der Service stellt kontrollierte Vokabulare, Ontologien und Terminologien bereit, die eine einheitliche und präzise Beschreibung von Forschungsdaten ermöglichen. Dadurch werden Forschungsdaten nicht nur für Menschen verständlich, sondern auch "machine-actionable" – also von Maschinen interpretier- und weiterverarbeitbar. Das fördert eine automatisierte Auswertung und Integration von Forschungsinformationen.
Der Terminology Service fördert die semantische Interoperabilität zwischen Projekten, Disziplinen und Repositorien. Einheitliche Begriffssysteme erleichtern die Vernetzung von Daten und Metadaten über institutionelle und technische Grenzen hinweg.
Im Forschungsdatenmanagement kann der Terminology Service in Datenmanagementplänen (DMPs), Repositorien oder Metadatenformularen eingebunden werden. So werden konsistente, maschinenlesbare und standardisierte Beschreibungen von Forschungsdaten unterstützt.